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Allergien behandeln - geprüfte Produkte

Akne

akneAkne gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten und tritt typischerweise im Gesicht, an der Brust und am Rücken auf. Meistens beginnt die Akne mit der Pubertät (ab 12.-14. Lebensjahr) und ist mit 20 Jahren abgeheilt.

Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüse. Ein Haar wächst aus einem Talgdrüsenfollikel. Der täglich produzierte Talg gleitet entlang des Haares an die Oberfläche und bildet einen Fettfilm, der die Haut vor Austrocknung schützt. Die Fettproduktion wird von Sexualhormonen gesteuert.

Ursache der Akne

Aufgrund verstärkter Talgproduktion und gleichzeitig einem schnelleren Wachstum der Hornzellen im Ausführungsgang der Talgdrüse bilden sich Komedonen (Mitesser). Dieses aufgestaute Talgdrüsensekret ist ein idealer Nährboden für natürliche Haut-Bakterien wie Propionibacterium acnes. Durch diese Entzündung entwickeln sich Papeln (gerötete Knoten) und Pusteln (mit Eiter gefüllte Bläschen).

Weitere Ursachen:

  • Androgene (Hormone wie Testosteron)
  • Komedogene Stoffe (z.B. Kosmetika)
  • Rauchen
  • Stress

Behandlung von Akne

Abhängig vom Schweregrad der Akne wird der Arzt entscheiden welche Therapie (lokale und/oder systemische) geeignet ist. Man kann Akne mit Erfolg behandeln und verhindern, dass bleibende Narben entstehen.

Bei der lokalen Therapie werden, um eine Schälwirkung zu erzielen, Retinoide (Vitamin A –Säure) verwendet. Zusätzlich wird Antibiotika gegen die Entzündung eingesetzt. Letztere sollten mit Vorsicht wegen Resistenzentwicklung der Bakterien benützt werden. Anstelle von lokaler Antibiotika kann man unbegrenzt spezielle antimikrobielle Textilien, DermaSilk und/oder DermaTherapy, verwenden. Bei schwerer Akne werden systemische Medikamente (zum Einnehmen) verwendet, und zwar: Antibiotika, Hormone (bei Frauen) und Isotretinoin.

Tipps

  • Pflege: 1-2 mal tägliche Anwendung einer synthetischen Seife
  • Sonne: Spezielle Pflegeprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen. Extreme UV-Strahlung vermeiden.
  • Ausdrücken: Verboten! Ausgebildete Kosmetikerin besuchen.
  • Make-up: Vorsichtig! Sie können Komedone erzeugen. Lassen Sie sich von Fachleuten beraten.
  • Diät: Bis jetzt keine gültigen Beweise für eine „Aknediät“.